Ein Produktionsbetrieb ersetzte fragile Laptops durch robuste Modelle mit Schraubgehäusen und steckbaren Ports. Ergebnis: Reparaturen dauerten statt fünf Tagen nur noch zwei Stunden, Datenverluste endeten, und das Ersatzteillager schrumpfte drastisch. Die TCO sank messbar, obwohl der Einkaufspreis zuerst höher erschien.
Eine Berufsschule führte Reparaturwerkstätten ein und kaufte Geräte mit offen zugänglichen Servicehandbüchern. Lernende tauschten Displays und Lüfter selbst, verlängerten die Nutzung, senkten Abfall und erwarben Kompetenzen. Die Schulleitung gewann Budgetspielraum, während Lieferanten die Transparenz über Ersatzteile und Updatepläne deutlich verbesserten.
Eine Fotografin wechselte auf ein modular aufgebautes Arbeitsgerät, weil Reparaturen in Tourpausen möglich waren. Sie sparte Leihkosten, hielt Deadlines ein und gewann Empfehlungen. Ihr Erfahrungsbericht überzeugte ihre Agentur, die Beschaffungskriterien anzupassen und künftig Reparierbarkeit verbindlich zu bewerten, schriftlich und nachvollziehbar.